Was für ein wunderschöner Moment am 04. August
Der Lohmarer Chor „Cantiamo“ unter der Leitung von Friedhelm Limbach überraschte einen ehemaligen Mitsänger und heutigen Hospizgast mit einem Konzert in unserem Hospizgarten. Der Chor zauberte mit diesem musikalischen Gruß allen ein Lächeln ins Gesicht. Ein emotionaler Höhepunkt was das Lied „Halleluja“, das unser Gast mit einem selbst verfassten Text zu etwas ganz Besonderem machte.
Tief berührt von diesem Überraschungsständchen bedankte sich unser Hospizgast beim Chor. Nach dem Singen ließen die Sängerinnen und Sänger den unvergesslichen Auftritt bei kühlen Getränken in unserem Hospizgarten ausklingen.
Auch das Hospizteam dankt dem Chor für dieses wunderbare Erlebnis, das für alle etwas ganz Besonderes war.
Wenn Chorgesang die Seele berührt, entsteht eine ganz besondere Magie. Genau das konnte unsere Hospizgemeinschaft am Sonntag, 12.07.2026 beim Gastspiel des Bergischen Männerchores Mohlscheid 1933 e. V. erfahren. Auch dank des perfekten Wetters wurde es ein unvergesslich schöner Nachmittag für unsere Gäste, die Angehörigen und für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Ein wunderbares Liederprogramm wurde für den Auftritt des Chores im Hospiz zusammengestellt. Dabei wurden Evergreens wie „Über den Wolken“ von Reinhard Mey, „Griechischer Wein“ von Udo Jürgens „Amigos para Siempre“ im Original von Sarah Brightman und Jose Carreras gesungen. Daneben standen auf dem Programm des Chores kölsche Mundart-Klassiker wie „Stammbaum“ und „In unserem Veedel“ der Bläck Fööss. Zudem brachte der Chor das Siebengebirge-Gedicht von Willi Ostermann in einer eigenen musikalischen Interpretation zu Gehör.
Zum Abschluss des Chorkonzertes richtete Hospizleiter Edgar Drückes ein herzliches Dankeschön an die Sänger und brachte den innigen Wunsch zum Ausdruck, dieses wunderbare musikalische Erlebnis bald zu wiederholen.
erlebten wir, als unser Hospiz am 11.07.2026 bei dem 50-jährigen Jubiläumsfest des Heimatvereins Lohmar e. V. von den KAZI-Funken „Rut-Wiess“ Lohmar einen Scheck über 1.111,– Euro überreicht bekam. Die Bedeutung der Zahl liegt für uns Rheinländer auf der Hand und ist untrennbar mit dem Karneval verbunden. Sie unterstreicht die tiefe Verbundenheit der KAZI-Funken zu unserem Elisabeth-Hospiz. In jeder Karnevalssession besuchen die Funken die große Karnevalsfeier des Hospizes und tragen damit mit zu einer ausgelassenen Stimmung bei. Mehrfach haben sie das Elisabeth-Hospiz großzügig finanziell unterstützt. Dafür bedankt sich die Hospizgemeinschaft ganz herzlich.
Der Hintergrund der Spenden ist stets das traditionelle KAZI-Funkenbiwak, das jährlich über Pfingsten auf dem Frouardplatz in Lohmar stattfindet. Diese bekannte Open-Air-Party ist sehr beliebt und zeichnet sich durch eine ausgelassene Partystimmung aus. Die Einnahmen werden dabei von den KAZI-Funken regelmäßig an soziale Institutionen gespendet.
An zahlreichen Orten in Seelscheid und Umgebung sind die lebensrettenden Geräte bereits zu finden. Aus den Stiftungserträgen und Spenden finanziert die Bürgerstiftung Seelscheid schon seit einigen Jahren die Aufstellung und Montage von Defibrillatoren, die bei Herz-Kreislauf-Stillstand Leben retten können. Automatisierte Externe Defibrillatoren (AED) sind so konzipiert, dass sie auch von medizinischen Laien sicher bedient werden können und bei einem plötzlichen Herzstillstand wertvolle Hilfe leisten.
Die enge Verbindung zum Elisabeth-Hospiz und die räumliche Nähe zu Lohmar hat die Bürgerstiftung Seelscheid dazu veranlasst, auch am Haupteingang des Hospizgebäudes in Lohmar-Deesem einen solchen Defibrillator gut sichtbar installieren zu lassen.
Gemeinsam mit den beiden Bürgermeistern aus Lohmar (Matthias Schmitz) und Neunkirchen-Seelscheid (Guido Vierköttter) sowie Vertretern der umliegenden Dorfgemeinschaften fand die Übergabe des Defibrillators am Elisabeth-Hospiz statt.
„Mit dem Defibrillator am Hospizgebäude wird nicht nur für die zahlreichen Angehörigen und Besucher des Elisabeth-Hospizes vorgesorgt“ führt Heijo Hauser, der Vorsitzende vom Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V. aus. Den Verantwortlichen im Elisabeth-Hospiz ist es sehr wichtig, dass das lebensrettende Gerät im Notfall auch für die Bewohner in Lohmar-Deesem und Lohmar-Breidt zur Verfügung steht. Das Gerät ist durch seine zentrale Montage an der Außenseite des Hospizgebäudes in einem wetterfesten und klimaregulierenden Gehäuse rund um die Uhr einsatzbereit und kann jederzeit entnommen, zum Ort des Notfalls mitgenommen und dort eingesetzt werden.
Das gesamte Team vom Elisabeth-Hospiz sagt „herzlichen Dank“ für die wertvolle Spende der Bürgerstiftung Seelscheid und hofft zugleich, dass der Defibrillator möglichst nicht zum Einsatz kommen muss.
Foto: (v.l.) Edgar Drückes (Hospizleiter Elisabeth-Hospiz), Heinz-Günter Scholz (Vorsitzender Bürgerstiftung Seelscheid), Guido Vierkötter (Bürgermeister Neunkirchen-Seelscheid), Matthias Schmitz (Bürgermeister Lohmar), Heijo Hauser (Vorsitzender Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V.) und Horst Schmitz (stellvert. Vorsitzender Bürgerstiftung Seelscheid)
Mit großer Freude durften Edgar Drückes und Dirk Bellmann vom Elisabeth-Hospiz zwei neue Strandkörbe als Spende von der Bürgerstiftung Lohmar entgegennehmen. Die großzügige Spende trägt dazu bei, den Gästen des Hauses einen weiteren Ort der Ruhe, Geborgenheit und Entspannung zu bieten.
Die beiden Strandkörbe wurden im weitläufigen Garten des Hospizes aufgestellt und laden dazu ein, frische Luft zu genießen, die Natur zu erleben und wertvolle Momente mit Angehörigen oder in stiller Einkehr zu verbringen. Gerade für schwerstkranke Menschen sind solche Rückzugsorte von besonderer Bedeutung und tragen wesentlich zum Wohlbefinden bei.
Das gesamte Team des Hospizes bedankt sich herzlich bei der Bürgerstiftung Lohmar für diese wertvolle Geste. Die Spende zeigt, wie wichtig gesellschaftliches Engagement und gelebte Mitmenschlichkeit sind. Sie bereichert den Alltag der Hospizgäste und schenkt ihnen ein Stück Lebensqualität.
Bei der Übergabe der Strandkörbe im Hospizgarten wurden die beiden Strandkörbe vom Vorstand der Bürgerstiftung natürlich auch gleich getestet und beim „Probesitzen“ für gut befunden.
Im Namen aller Hospizgäste und gesamten Team sagen wir: Herzlichen Dank für diese großzügige Unterstützung.
Foto: (v.l.) Edgard Drückes (Hospizleiter Elisabeth-Hospiz), Gabriele Willscheid (GF Bürgerstiftung Lohmar), Udo Overath (Bürgerstiftung Lohmar), Renate Krämer (Vorsitzende Bürgerstiftung Lohmar) und Dirk Bellmann (Verwaltungsleiter Elisabeth-Hospiz)
War das ein wunderbarer Konzert-Nachmittag im Elisabeth-Hospiz! Das Wetter spielte mit, viele Besucher brachten sehr gute Laune mit und für Speis und Trank war natürlich auch gesorgt. Ganz lieben Dank an Philipp Godart, den Kölschen Ed Sheeran, der mit vielen alten und neuen Liedern ein tolles Mitsingkonzert spielte. Herzlichen Dank an alle Besucherinnen und Besucher. Und an alle, die mitgeholfen haben, den Nachmittag wieder einmal zu einem tollen Nachmittag im Elisabeth-Hospiz zu machen. Und ein ganz besonders herzliches Dankeschön an Melanie und Jörg Scheider, die das Konzert gespendet haben und damit Jörgs Papa Büb einen seiner letzten Wünsche erfüllt haben. Es war so schön Büb, du hast bestimmt da oben mitgesungen.
Seit Jahrzehnten verbindet das Hospiz eine enge Freundschaft zu „den Uhus“. Übersetzt bedeutet der Begriff „die Uhus“, „die Unterhundertjährigen“. Das sind Seniorinnen und Senioren, die sich regelmäßig treffen, um gemeinsam zu singen. Dabei kommen die meisten von ihnen aus den Dörfern Deesem und Breidt. Ihrem Chor, der von Alois Gaisch geleitet wird, haben sie von Beginn an den Namen „die Uhus“ gegeben.
„Die Uhus“ singen regelmäßig im Hospiz. So auch am 11.06. Wieder wurden Liedwünsche erfüllt und am Ende wurde lautstark um eine Zugabe gebeten. Auf Wunsch aller wurde zweimal das „Sierra Madre“ gesungen und alle stimmten mit ein. Erneut konnten wir die Erfahrung machen, dass Singen Medizin für Körper und Seele ist. Chorgesang macht glücklich. Und, wie sollte es anders sein, auch das Wetter spielte wieder mit, so dass wir bei guter Witterung einen schönen Nachmittag im Garten verbringen konnten.
Unsere Gäste und Angehörigen sowie unser Hospizteam bedanken sich bei „den Uhus“ und ihrem Chorleiter, Alois Gaisch, für einen fröhlichen und lebendigen Nachmittag.
Eine besonders schöne Erfahrung machten wir am 27.05 bei einem Besuch der Aggertalgrundschule Lohmar-Donrath. Siebzehn Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 Jahren besuchten gemeinsam mit der Klassen- und Religionslehrerin unser Hospiz. Veranschlagt für diesen Besuch waren 90 Minuten. Die Schülerinnen und Schüler zeigten ein außerordentliches Interesse an der Hospizarbeit und stellten sehr konzentriert viele Fragen. Dieses Interesse war nicht allein der schulischen Vorbereitung auf diesen Besuch geschuldet, sondern entsprang einem persönlichen tiefen Wissensdurst der Schülerinnen und Schüler. Ohne Probleme hätte der Besuch weitere 60 Minuten dauern können, so intensiv war der Austausch. Edgar Drückes stellte bei einem Rundgang die gemütlichen und wohnlichen Räumlichkeiten des Hospizes und den Raum der Stille vor. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Gelegenheit und entzündeten spontan eine Kerze für die Gäste des Hospizes. Besonders bewundert wurde der schöne Hospizgarten mit den vielen verschiedenen Pflanzen, dem Koi-Teich und dem 42 m langen Bachlauf. Eine sehr berührende Geste der Schülerinnen und Schüler waren Geschenke für die Gäste in Form von selbstgebastelten Grußkarten. Diese enthielten gute Wünsche für die Lebenszeit unserer Gäste im Hospiz. Dem Gesamtteam wurden als Wertschätzung und Stärkung mehrere Pakete Toffifee übergeben. Am Ende des Besuches äußerten die Lehrerinnen den Wunsch, regelmäßiger mit Schulklassen zu einem Hospizbesuch zu kommen. Das Team des Hospizes würde sich darüber sehr freuen.
Seit vielen Jahren ist es in unserem Elisabeth-Hospiz ein schöner Brauch, dass wir im Mai eines jeden Jahres ein Maifest mit unseren Gästen, Angehörigen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiern. Dabei steht das Fest stets unter einem hoffnungsvollen Motto. In diesem Jahr unter „Frühlingserfahren, Rosenstöckchen und Hoffnung“. Musikalisch wurde der Nachmittag durch den Siegburger Madrigalchor und durch unsere ehrenamtliche Helferin, Uta begleitet. Bekannte Lieder wie „Komm lieber Mai und Mache“, „Ich lieb den Frühling“, „The Rose“ und viele andere erfreuten die Gemüter. Trotz der feuchten Witterung ließ die Musik Frühlingsgefühle erwachen. Passende Texte und Gedichte wurden von unserer Ehrenamtlichen, Sabine vorgetragen.
Eine besondere Atmosphäre bekam das Fest durch den Aspekt der Hoffnung, der immer Teil des jeweiligen Mottos ist. Dabei wurde auf das Zitat von Martin Luther „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ zurückgegriffen. Gleichzeitig diente es der Einführung in das Pflanzen des Rosenstöckchens, das von zwei lieben Hospizgästen übernommen wurde. Das Pflanzen selbst steht dabei für das Vertrauen und die Hoffnung in Gott und in die Zukunft – selbst in düsteren Zeiten unseres Lebens und auch über unser irdisches Leben hinaus.
Auf Wunsch unserer Hospizgäste wurde zum Abschluss gemeinsam „Über den Wolken“ von Reinhard Mey gesungen. Für das leibliche Wohl standen im Wohnzimmer Kaffee und Kuchen bereit. Alle erlebten eine Feier, die die Herzen berührte und den Geist mit Hoffnung erfüllte. Ein Nachmittag, der Labsal für Körper, Geist und Seele war.
Die hochkarätige Kunstausstellung mit Skulpturen und Gemälden aus zwei Generationen der rheinischen Künstlerfamilie Oellers hat viele Kunstfreunde ins Elisabeth-Hospiz nach Lohmar-Deesem gelockt. Dabei fanden mehrere Marmorskulpturen und Ölgemälde sowie Grafiken neue Besitzer – und einen Großteil der Verkaufspreise spendet die Familie Oellers an das gemeinnützige Hospiz. Mit einer gutbesuchten Finissage endete nun die Ausstellung.
Die an der Düsseldorfer Kunstakademie ausgebildete Malerin Edith Oellers verriet dabei interessante Details aus den Künstlerkarrieren ihrer Eltern. So gelang es ihrem Vater Günther Oellers (1925-2011), als Kunststudent kurz nach dem Krieg im Pariser Atelier des legendären Bildhauers Constantin Brancusi mitzuwirken, der ihn künstlerisch stark beeinflusste. Oellers gehörte später mit seinen Freunden Joseph Beuys und Heinrich Böll 1972 zu den Gründern der „Freien Internationalen Universität für Kreativität und interdisziplinäre Forschung“ in Düsseldorf.
Die enge Freundschaft ihrer Eltern mit dem Literatur-Nobelpreisträger kam auch der jungen Kunststudentin Edith zugute, als sie mit ihrer Mutter Edith Oellers-Teuber (1923-2015) in Bölls irischem Ferienhaus in den 70er Jahren einen längeren Studienaufenthalt verbrachte. Eine Reise mit Hindernissen: Weil ihr VW-Käfer auf dem Weg zur Fähre in Frankreich einen Motorschaden hatte, mussten die beiden Künstlerinnen ihre Staffeleien und Leinwände zurücklassen und konnten nur mit Skizzenblöcken und Malstiften weiterreisen. So schuf die Mutter eine vielgerühmte Grafikserie, von der nun etliche Exemplare zugunsten des Hospizes verkauft werden konnten.
Bei einem Rundgang im Garten des Hospizes erläuterte Oellers einige Skulpturen ihres Vaters, die nun als Geschenk der Künstlerfamilie dauerhaft in Lohmar-Deesem zu sehen sind. Zu den berühmtesten Werken des Bildhauers Günther Oellers gehören die „Steine der Singenden“, große Klangskulpturen aus Eifel-Basaltlava, die 1998 im Kölner Dom anlässlich des 800-jährigen Jubiläums erklungen sind. Einer dieser Klangsteine ist nun ebenso im Garten des Hospizes zu sehen wie der „Aufsteigende Jubel“ aus strahlend weißem Carrara-Marmor. Oellers‘ Bronze „Der große Konvent“ wurde für das Bonner Bundeskanzleramt angekauft, seine Marmorskulptur „Fähre der Zeit“ stand als Leihgabe in Helmut Kohls Kanzlerbüro.