Spende des Lotus Seven Car Club Deutschland e.V. an das Elisabeth-Hospiz
Mit großer Freude nahm Edgar Drückes Anfang Dezember eine großzügige Spende des Lotus Seven Car Club Deutschland e. V. aus Mehlbach (Rheinland-Pfalz) entgegen.
Der Verein hatte in seiner letzten Jahreshauptversammlung im Herbst 2025 entschieden, das Elisabeth-Hospiz mit einer Spende von 500 Euro zu unterstützen. Bei einem Hospizrundgang konnten sich die Mitglieder des Vereins, Heike und Achim Langens, ein eigenes Bild vom Hospiz und dem 2018 errichteten Anbau machen. Sichtlich angetan von der geschmackvollen Einrichtung und der Architektur, besonders der des Raumes der Stille, freuten sich beide mit der Spende einen Beitrag für die weitere Hospizarbeit in Lohmar leisten zu können. Edgar Drückes informierte während der Hospizbesichtigung auch über im Jahr 2026 geplante Arbeiten – hier im Besonderen über die Sanierung des 41 m langen Bachlaufes im Hospizgarten. Heike und Achim Langens sind dem Elisabeth-Hospiz seit vielen Jahren freundschaftlich verbunden. Sie wohnen im Nachbarort Breidt. Das Elisabeth-Hospiz in Lohmar-Deesem befindet sich in unmittelbarer Nachbarschaft zu Lohmar-Breidt und ist in beiden Dörfern wunderbar integriert – wie auch jetzt wieder diese Spende zeigt.
Das Hospiz bedankt sich herzlich beim Lotus Seven Car Club Deutschland e.V.
Foto: Heike und Achim Langens bei der Spendenübergabe an Hospizleiter Edgar Drückes.
Auch in diesem Jahr war das Team vom Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V. wieder am zweiten Adventswochenende auf dem Weihnachtsmarkt im Lohmarer Kirchdorf vertreten.
Zwischen festlich geschmückten Buden, dem Duft von Glühwein und weihnachtlicher Musik präsentierte sich das Elisabeth- Hospiz wieder mit einem eigenen Stand auf dem Weihnachtsmarkt. Mit viel Herzblut gestalteten Mitarbeitende und Ehrenamtliche einen Ort, der sowohl zum Verweilen als auch zum Austausch einlud.
Der Stand bot handgefertigte Dekorationen, kleine Geschenkideen und selbstgemachte Leckereien an, die in stundenlanger Arbeit von Hospizbegleiterinnen und -begleitern sowie Angehörigen von Gästen hergestellt wurden. Der Reinerlös kommt vollständig der Hospizarbeit zugute – ein Beitrag, der hilft, schwerkranken Menschen und ihren Familien in einer besonders sensiblen Lebensphase Unterstützung und Wärme zu schenken.
Viele Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, um mit den Mitarbeitenden ins Gespräch zu kommen und mehr über die vielfältige Arbeit des Hospizes zu erfahren. Neben Informationen zu Angeboten der Begleitung gab es auch Raum für persönliche Fragen.
Wir sagen herzlichen Dank an alle Helferinnen und Helfer, die mit Ihrem Engagement dafür gesorgt haben, dass wir am diesjährigen Weihnachtsmarkt mit einem solch individuellen Angebot teilnehmen konnten.
An dieser Stelle finden Sie unsere aktuelle Ausgabe unseres Magazins „Hospiz aktuell“. Darin möchten wir Sie mitnehmen auf einen kleinen Rückblick auf die Dinge, die für unser Haus in diesem Jahr von besonderer Bedeutung waren. Das Jahr war geprägt von vielen schönen Veranstaltungen und gemeinsamen Ausflügen mit unseren Hospizgästen. Diese besonderen Momente haben Freude, Leichtigkeit und Gemeinschaft in den Alltag gebracht – Erinnerungen, die bleiben und zeigen, wie lebendig das Miteinander im Hospiz ist. In dieser Ausgabe stellen sich auch wieder einige Kolleginnen aus unserem Team persönlich vor und geben Ihnen einen kleinen Einblick in ihre Arbeit.
Wir wünschen Ihnen viel Freude bei der Lektüre.
Hospiz Aktuell Herbst 2025 (PDF 4.7MB)
Lohmar-Deesem. Landessieger in NRW beim vom PKV Verband veranstalteten Wettbewerb „Deutschlands Beliebteste Pflegeprofis“ waren sie schon geworden. Jetzt erreichte das Team des Elisabeth-Hospizes aus Lohmar einen tollen dritten Platz beim Bundeswettbewerb der 16 Landessieger. Über 30.000 Stimmen wurden insgesamt abgegeben, wovon mehr als die Hälfte auf die ersten drei Platzierten entfielen. Das Team aus Lohmar erhielt fast 5.200 Stimmen und lag damit deutlich vor den Nächstplatzierten.
Am 25. November 2025 wurden die Sieger in Berlin bei der Bundespreisverleihung geehrt. Die Bevollmächtigte der Bundesregierung für Pflege, Katrin Staffler und der Vorsitzende des PKV-Verbandes, Thomas Brahm würdigten die so wertvolle und wichtige Arbeit aller Pflegekräfte in ganz Deutschland. Die Laudatio auf das Team des Elisabeth-Hospizes hielt die pflegepolitische Sprecherin der Grünen-Fraktion, Simone Fischer.

„Es war eine tolle Veranstaltung und wir sind sehr stolz und glücklich über den dritten Platz bei diesem Wettbewerb. Es ist eine großartige Auszeichnung für unser ganzes Team“, so Kathrin Hönscheid, die stellvertretende Pflegedienstleitung, die zusammen mit fünf ihrer Kolleginnen in Berlin die Urkunde überreicht bekam.
Den ersten Platz mit mehr als 7.000 Stimmen erreichte Katharina Roos vom Uniklinikum Mainz und der zweite Platz ging mit über 6.000 Stimmen an das Pflegeteam des Herzzentrums an der Zentralklinik Bad Berka in Thüringen.
„Wir gratulieren Katharina Roos und dem Pflegeteam aus Bad Berka sehr herzlich. Sie leisten alle eine hervorragende Pflegearbeit und sind exzellente Repräsentanten des so wichtigen Pflegeberufes. Gleiches gilt natürlich auch für unser Team des Elisabeth-Hospizes,“ kommentiert Heijo Hauser, der Vorsitzende des Freundeskreis Elisabeth-Hospiz das Ergebnis. „Die Bronzemedaille ist ein wohlverdienter Erfolg für die liebevolle und empathische Arbeit unseres Teams. Vielen Dank allen, die für unser Team abgestimmt haben und damit Danke gesagt haben für die wunderbare Arbeit, die unser Team Tag für Tag zum Wohle unserer Gäste und deren Angehörigen im Elisabeth-Hospiz leistet“.
Das Team ist Landessieger beim bundesweiten Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis“ 2025. NRW-Gesundheitsstaatssekretär Matthias Heidmeier und der Veranstalter des Wettbewerbs, der Verband der Privaten Krankenversicherung, ehrten das Pflegeteam.
Gute Stimmung und viele glückliche Gesichter: Bei der Auszeichnung durch Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales Nordrhein-Westfalen sowie Joachim Patt, Geschäftsführer des Verbands der Privaten Krankenversicherung (PKV) waren die Pflegeprofis des Elisabeth-Hospizes sichtlich gerührt.
Die Auszeichnung als beliebteste Pflegeprofis empfindet das Team als Zeichen großer Wertschätzung. Denn in Nordrhein-Westfalen wurden 632 Pflegekräfte und -teams nominiert, die zusammen über 25.800 Stimmen erhalten haben. Mit über 4.200 Stimmen landete das Pflegeteam des Elisabeth-Hospizes auf Platz 1.
Im Elisabeth-Hospiz arbeiten 27 Pflegefachkräfte, die 16 Hospizgäste betreuen. Sterbenskranke, die in einem Hospiz leben, werden Gäste genannt. Die Bezeichnung „Gast“ basiert auf den allgemeinen Bedingungen in einem Hospiz. Kranke in einem Hospiz verbringen ihre verbleibende Lebenszeit, die Tage, Wochen oder Monate betragen kann nicht in einer kalten Klinikatmosphäre, sondern als Menschen aufgehoben in einer schönen Umgebung mit liebevoller, familiärer Atmosphäre, die die individuellen Bedürfnisse und Wünsche berücksichtigt. Daher wird der sterbenskranke Mensch in einem Hospiz „Gast“ und nicht Patient genannt.
Das Ziel der Pflegekräfte im Elisabeth-Hospiz ist es, den Gästen die verbleibende Lebenszeit so angenehm wie möglich zu gestalten. Neben einer sehr liebevollen, wertschätzenden und auch professionellen palliativ-medizinischen Begleitung steht die Selbstbestimmung der Hospizgäste im Vordergrund. Dazu gehört die individuelle Gestaltung des individuellen Tagesablaufs. So dürfen die Gäste beispielsweise ihren persönlichen Schlafrhythmus beibehalten, das Einnehmen der Mahlzeiten ist an keine feste Zeit gebunden, Besuch kann Tag und Nacht empfangen werden. Selbst das liebgewonnene Haustier darf mit ins Hospiz einziehen. „Die Pflegekräfte und auch die anderen beruflichen Disziplinen, die im Hospiz arbeiten, haben das Ziel, den Hospizgästen einen Ort zu schaffen, der ein Gefühl ‚so ähnlich wie zu Hause‘ vermittelt“, fasst die stellvertretende Pflegedienstleitung, Kathrin Hönscheid, die Atmosphäre im Haus zusammen.
„Das ist heute nicht nur ein guter Tag für die Pflegeprofis des Elisabeth-Hospizes in Lohmar. Es ist auch ein guter Tag für unsere Demokratie. Hier im Hospiz wird nämlich durch tolle Arbeit die Würde des Menschen in den Mittelpunkt gestellt. Das schafft Vertrauen und Hoffnung weit über die Hospizgrenzen hinaus. Dafür sagt das Land Nordrhein-Westfalen gerne Dankeschön“, betonte Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales in seiner Rede.
„Dass unser Pflegeteam den Wettbewerb gewonnen hat, liegt vor allem an der besonders liebe- und verständnisvollen Herangehensweise unserer Pflegenden im tagtäglichen Tun. Die hohe Wertschätzung, die jedem einzelnen Hospizgast entgegengebracht wird, die Achtung der Selbstbestimmung und die Begegnung auf der Basis eins tiefen Mitgefühls – eingebunden in eine hohe pflegerische und medizinische Kompetenz – hat zu dem guten Ruf unseres Hospizes geführt und dadurch auch zu den vielen Stimmen, die für unser tolles Pflegeteam abgegeben wurden“ so Edgar Drückes, der Leiter des Elisabeth-Hospizes.
„Wir freuen uns sehr für unser wunderbares Team über diese Auszeichnung. Sie ist wohlverdient, denn seit vielen Jahren macht jeder im Elisabeth-Hospiz eine großartige Arbeit zum Wohle unserer Gäste und deren Familien. Wir sind sehr stolz auf unser Team und haben nur einen Wunsch: Macht weiter so“, bedankte sich Heijo Hauser, der Vorsitzende des Trägervereins Freundeskreis Elisabeth-Hospiz e.V. in der Feierstunde.
„Mit diesem Wettbewerb zeichnen wir Pflegeprofis aus, die ihren Beruf mit Leidenschaft leben“, sagte Joachim Patt, Geschäftsführer des PKV-Verbands in seiner Rede. „Die Preisträgerinnen und Preisträger stehen stellvertretend für die vielen hochqualifizierten, engagierten Pflegekräfte, die täglich das Rückgrat unserer Gesundheitsversorgung stärken.“
Aus allen Landessiegern werden vom 20. Oktober bis zum 14. November 2025 durch ein weiteres Online-Voting die Bundessiegerinnen und -sieger gewählt. Sie werden am 25. November 2025 bei einer Feierstunde in Berlin geehrt.
Hintergrund zum Wettbewerb
Der Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) hat den Wettbewerb „Deutschlands beliebteste Pflegeprofis” im Jahr 2017 ins Leben gerufen, um auf den Wert guter Pflege und Versorgung aufmerksam zu machen. Die Siegerinnen und Sieger stehen dabei stellvertretend für die 1,8 Millionen Pflegekräfte in Deutschland, die sich täglich engagiert um Patientinnen und Patienten sowie Pflegebedürftige kümmern. 2025 wurden bundesweit rund 3.100 Einzelpersonen und Teams nominiert, es wurden insgesamt über 140.000 Stimmen abgegeben – so viele wie nie seit Bestehen des Wettbewerbs.
Weitere Informationen: pflegeprofis.de
Fotos: Verband der Privaten Krankenversicherungen
Ausflüge im Elisabeth-Hospiz
„Wir orientieren uns bedingungslos an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Hospizgäste und deren Angehörigen“ – so lautet ein wichtiger Leitsatz unserer Hospizarbeit.
Manche Bedürfnisse und Wünsche müssen aktiv geweckt werden, indem wir mit Vorschlägen und Ideen an unsere Gäste und ihre Angehörigen herantreten. Das trifft auch auf die Ausflüge zu, die wir regelmäßig anbieten. Wird das Thema Ausflug erstmalig bei einem Gast angesprochen, der neu in unser Hospiz eingezogen ist, so hören wir oft die Antwort: „Ausflüge in einem Hospiz“? „Warum nicht“! entgegnen wir und informieren über die vorhandenen Möglichkeiten.
Cicely Saunders die Begründerin der modernen Hospizbewegung und Pionierin der Palliativmedizin sagte über die Hospizarbeit: „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ Und genau das wollen wir mit unseren Ausflügen erreichen. Die Tage im Hospiz, soweit es noch möglich ist, mit Leben und Freude füllen. Dabei überprüfen wir professionell genau, was es bei jedem einzelnen Gast zu berücksichtigen gilt. Ist der allgemeine körperliche Zustand sehr reduziert, ist ein Ausflug eine zu große Kraftanstrengung. Daher kann leider auch immer nur ein Teil der Hospizgäste an den Ausflügen teilnehmen.
Das Hospiz wurde Ende 1990 gegründet. Seitdem werden regelmäßige Ausflüge angeboten. Unsere stellvertretende Pflegedienstleitung, Kathrin Hönscheid, hat in den vergangenen Wochen und Monaten viele schöne Ausflüge gemeinsam mit den Hospizgästen und ihren Angehörigen geplant und durchgeführt.
Große Freude brachte unseren Gästen und ihren Angehörigen im Juli die Rheinschifffahrt von Bonn nach Linz und wieder zurück. Auch die Besuche im Kölner Zoo, im Schokoladenmuseum Köln und der Besuch eines Eishockeyspiels waren attraktive Ausflugsziele im Juli und August. Daneben wurde im August auch die weit über den Rhein-Sieg-Kreis hinaus bekannte Wahlscheider Kirmes besucht. Ein besonderes Ausflugsziel war der Besuch im Bochumer Planetarium. Ein im Hospiz lebender junger Gast hatte sich diesen Ausflug anlässlich seines Geburtstages gewünscht. Zwei große Ausflüge hatten Rotterdam und Domburg in den Niederlanden zum Ziel.
Für unseren Hospizgast Klaus, wurde ein Traum wahr. Klaus hatte den Herzenswunsch, noch einmal Hamburg zu sehen. Gemeinsam mit dem Malteser Herzenswunsch-Krankenwagen-Projekt konnte dieser Ausflug geplant und durchgeführt werden. Begleitet wurde der Ausflug von zwei Ehrenamtlichen des Herzenswunsch-Projektes und von unserer stellvertretenden Pflegedienstleitung Kathrin Hönscheid. Am 2. September 2025 ging es los. Nach Ankunft in Hamburg und dem Bezug des Hotels stand die ersehnte Hafenrundfahrt auf dem Programm. Am Abend lockte dann noch ein Bummel über die Reeperbahn. Nach einem ausgiebigen Frühstück am zweiten Tag wurde das Miniatur Wunderland besichtigt. Seit Jahren wartete Klaus auf die Fertigstellung des Teilprojektes „Monaco und die Formel 1“, das Ende 2024 nach 11-jähriger Bauzeit eröffnet werden konnte. Es wurde von allen mit großem Staunen betrachtet.
Am Abend des 3. September kamen alle wohlbehalten im Hospiz an. Die große Freude, die Klaus ausstrahlte, war der schönste Dank für die Begleitenden der Malteser und für Kathrin Hönscheid. Bei einem Kölsch im Hospiz zusammensitzend ließen alle die vergangenen zwei Tage Revue passieren. Die Zufriedenheit über das Gelingen des Ausfluges war allen deutlich anzusehen.
Unsere Ausflüge werden von unseren haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden begleitet. Auch während der Ausflüge werden unsere Gäste mit den verordneten Medikamenten professionell versorgt. Auch Angehörige werden zu den Ausflügen eingeladen. Für unsere Gäste und ihre Angehörigen ist es oft eine wunderbare Erfahrung, dass auch im Hospiz dieses gemeinschaftliche Erleben noch möglich ist.
Doch schauen Sie selbst – Fotos sagen mehr als 1000 Worte:
Seit vielen Jahren feiert das Sport-Studio Aggertal jährlich ein großes Sommerfest mit seinen Mitgliedern und Freunden und spendet die Einnahmen des Festes für einen guten Zweck. In diesem Jahr kamen die Erlöse des gut besuchten Festes dem Elisabeth-Hospiz zugute.
Bei seinem persönlichen Besuch zur Spendenübergabe im Elisabeth-Hospiz überraschte uns der Geschäftsführer vom Sportstudio Aggertal Fabian Becker mit einer Spendensumme von 1.615, – €. Dieser überaus großzügige Spendenbetrag hilft uns sehr dabei, unsere Hospizgäste bestmöglich zu versorgen und unserem Leitbild „Wir orientieren uns bedingungslos an den Wünschen und Bedürfnissen unserer Hospizgäste und deren Angehörigen“ Tag für Tag gerecht zu werden.
Bei einem anschließenden Rundgang durch unser Haus zeigte sich Fabian Becker begeistert von der freundlichen, familiären und wohnlichen Atmosphäre im Elisabeth-Hospiz.
Wir sagen herzlichen Dank an Fabian Becker, das gesamte Team vom Sport-Studio Aggertal und an alle Besucher des Sommerfestes für die großzügige finanzielle Unterstützung sowie die Wertschätzung für unsere Arbeit.
Foto: v.l. Dirk Bellmann (Geschäftsführer Elisabeth-Hospiz), Fabian Becker (Geschäftsführer Sport-Studio Aggertal) und Heijo Hauser (Vorsitzender Freundeskreis Elisabeth-Hospiz).
LOHMAR. Mehr als 400 Gäste tummelten sich beim Sommerfest im Park des Elisabeth-Hospizes in Lohmar-Deesem. Das soeben zum NRW-Landessieger der beliebtesten Pflegeprofis gewählte Team wurde mit strahlendem Sommerwetter und stimmungsvoller Livemusik belohnt. Auf jazzige Klänge der „Saxonettes“ folgten irische Folksongs von „McFengs“ (Musikschule Lohmar) und Big-Band-Sound mit dem Orchester des Antoniuskollegs.
Zu Beginn des Fests begrüßte der Vorsitzende des Freundeskreis Elisabeth-Hospiz, Heijo Hauser die Besucher und hier insbesondere die Hospizgäste und deren Familien, die zahlreich anwesenden Mitglieder des Trägervereins und Unterstützer des Hauses sowie die Nachbarn aus Deesem. Gemeinsam mit dem Hospizleiter Edgar Drückes stellte Hauser danach die Arbeitsbereiche und das Team des Hauses vor. „Zählt man alle hauptberuflich und ehrenamtlich Tätigen zusammen, dann engagieren sich etwa 100 Personen im Elisabeth-Hospiz und orientieren sich dabei bedingungslos an den Bedürfnissen und Wünschen unserer Hospizgäste und deren Angehörigen“, bedankte sich Hauser unter großem Beifall der Besucher bei allen im Elisabeth-Hospiz Team.
Viele Besucher nutzten auch die Gelegenheit zu Führungen durch das schöne Haus, das aktuell zudem eine hochkarätige Kunstausstellung zu bieten hat. Im Park des Hospizes zogen mehrere Werke des Bildhauers Günther Oellers die Blicke auf sich, darunter die Skulptur „Aufsteigender Jubel“ aus strahlend weißem Carrara-Marmor – eine kleinere Version befindet sich im Berliner Bundeskanzleramt. Auch die große Klangskulptur „Stein der Singenden“, die schon im Kölner Dom ausgestellt war, bereichert nun den Hospizgarten. Heijo Hauser dankte der Künstlerfamilie Oellers herzlich für die großzügigen Dauerleihgaben. Bei Kaffee und Kuchen und später bei zahlreichen Grillspezialitäten und einem vielfältigen Salatbüfett erfreuten sich die gut gelaunten Besucher bis in den frühen Abend an der besonderen Atmosphäre im Elisabeth-Hospiz.
Mi vida al final de la vida (Mein Leben am Ende des Lebens)
(Leitspruch des Casa de Acogida „Sor Maria Catalina“)
Durch einen Kontakt zu Pater Michael Heinz von den Steyler Missionaren, der seit vielen Jahren für seinen Orden in Bolivien arbeitet, erfuhren wir, dass unter seiner Mitwirkung das erste Hospiz in Bolivien eröffnet werden konnte: Casa de Acogida „Sor Maria Catalina“ in der bolivianischen Stadt Sucre. Sie hat 350.000 Einwohner, liegt am Rande des Amazonasgebiets, auf einer Höhe von 2700 m Höhe und ca. 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt La Paz.
Die Schwestern des spanischen Missionsordens Siervas de Maria betreiben das Hospiz seit 2019, doch nun ist ihre Arbeit durch aktuelle politische Entwicklungen in Gefahr geraten. Im Vorstand des Freundeskreises Elisabeth-Hospiz hat uns diese Information sehr berührt. Es gelang uns, einen Kontakt zur leitenden Schwester des Hospizes in Sucre, Schwester Loreto Casado zu knüpfen. Sie hat uns viele Informationen über die Arbeit in Bolivien gesendet, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Dazu unten mehr. Das Engagement der Schwestern hat uns tief bewegt und wir möchten versuchen, das Hospiz in Sucre zu unterstützen.
Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas mit einer Inflationsrate von ca. 25 %. Aktuelle politische Entscheidungen in den USA und Argentinien – aus diesen Ländern hatten zwei Spender die Personalkosten teilweise übernommen, haben schwerwiegende Folgen für das Hospiz Casa de Acogida. Diese Spender hatten bisher zwei Krankenschwestern-Stellen finanziert. Diese Unterstützung wird aber zum Ende des Jahres eingestellt. Die Schwestern wissen nicht, wie es weitergehen soll. Der Arbeitsplatz einer Krankenschwester kostet, für uns unvorstellbar, nur 450 Euro im Monat. Ihre Weiterbeschäftigung für ein ganzes Jahr könnte also schon mit rund 5.000 Euro gesichert werden.
Wir dürfen ihre Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstigen Zuwendungen ausschließlich für unser Elisabeth-Hospiz verwenden. Deshalb können wir das Hospiz in Bolivien nicht direkt als Freundeskreis finanziell unterstützen. Aber mit ihrer Unterstützung wollen wir versuchen zu helfen.
Pater Michael Heinz hat auf unsere Bitte hin ein spezielles Konto bei der Steyler Ethik Bank eingerichtet. Er wird persönlich alle eingehenden Spenden den Schwestern in Sucre in unserem Namen übergeben. Damit ist die Verwendung der Mittel im Hospiz Casa de Acogida sichergestellt.
Bitte helfen Sie dem Hospiz Casa de Acogida mit der Überweisung ihrer Spende auf das Konto:
Kontoinhaber: Steyler Mission
IBAN: DE77 3862 1500 0000 0110 09
BIC: GENODED1STB (Steyler Ethik Bank, St. Augustin)
Stichwort: „Hospiz Sucre/ P. M. Heinz“
Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie bitte ihre Postadresse an oder sagen Sie uns Bescheid, damit wir dies für Sie organisieren.
Durch ihre wunderbare und regelmäßige Unterstützung haben wir im Elisabeth-Hospiz die Möglichkeit, unsere Gäste und deren Familien sehr gut versorgen und betreuen zu können. Welch ein riesiger Unterschied zu den Verhältnissen in Bolivien. Lassen Sie uns bitte gemeinsam die Situation im Hospiz Casa de Acogida etwas verbessern helfen. Ganz herzlichen Dank.
Für den Vorstand des Freundeskreises
Heijo Hauser
Vorstandsvorsitzender
Walter Linnartz
Schriftführer
Mehr Informationen über das Hospiz in der bolivianischen Stadt Sucre (PDF 1,2 MB)
Sommerfest am Tag der offenen Tür
Liebe Mitglieder, Spender und Freunde des Elisabeth-Hospizes,
seit dem Bestehen unseres Elisabeth-Hospizes ist es ein schöner Brauch, dass wir in jedem Jahr in unserem Hospizgarten ein stimmungsvolles Sommerfest veranstalten. Im jährlichen Wechsel feiern wir dabei entweder das Sommerfest am Tag der Angehörigen oder aber das Sommerfest am Tag der offenen Tür. In diesem Jahr laden wir Sie herzlich zum Sommerfest am Tag der offenen Tür am
31. August 2025 – ab 14:00 Uhr
in das Elisabeth-Hospiz nach Lohmar-Deesem ein.
Neben der Betreuung unserer Gäste und Angehörigen ist es eine weitere, wichtige Aufgabe der Hospizarbeit, durch Aufklärung und Öffentlichkeitsarbeit den gesellschaftlichen Tabuthemen „Sterben“ und „Tod“ entgegenzuwirken. Das Sommerfest am Tag der offenen Tür bietet hierfür eine sehr schöne Gelegenheit.
Bei einem kurzweiligen Rahmenprogramm mit Livemusik, einigen Kinderattraktionen, leckeren Spezialitäten vom Grill, Salaten und Getränken haben Sie Gelegenheit, einen Teil unserer Räumlichkeiten und unsere schönen Außenanlagen kennenzulernen, um dadurch mehr über unsere tägliche Arbeit im Elisabeth-Hospiz zu erfahren. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir ein paar schöne Stunden bei uns im Hospiz erleben.
Über Ihren Besuch am 31. August 2025 würden wir uns sehr freuen.