Große Spende von den Lohmarer KaZi Funken

Spendenübergabe im Lohmarer Biergarten „Beim Guido“

Das diesjährige Funkenbiwak der Lohmarer KaZi Funken war zum 30. Jubiläum eine ganz besondere Veranstaltung. Mit über 1.800 verkauften Karten und einem Auftritt der Bläck Fööss war die beliebte Veranstaltung mehr als gut besucht. Inklusive einer Aufstockung durch den Vorstand des Vereines blieb der beachtliche Betrag von 11.111, – € als Ergebnis übrig.

Die KaZi Funken haben die hohen Einnahmen wie schon in den Vorjahren an verschiedene soziale Vereine und gemeinnützige Einrichtungen in Lohmar und der Umgebung als Spenden verteilt. Bei der feierlichen Spendenübergabe im Lohmar Biergarten „Beim Guido“ konnte sich Hospizleiter Edgar Drückes als einer der Spendenempfänger über einen Betrag von 3.000, – € für das Elisabeth-Hospiz freuen.

Der große Geldbetrag hilft sehr dabei, die Hospizgäste Tag für Tag liebevoll und professionell zu betreuen. Das gesamte Hospizteam freut sich riesig über die Unterstützung und die damit verbundene Wertschätzung der täglichen Pflege- und Betreuungsarbeit.

Wir empfinden eine große Bewunderung für das Engagement der Lohmarer Funken. Hier steht der Karneval nicht nur für Brauchtum, sondern auch für die Solidarität mit den Menschen, die Unterstützung aus der Gesellschaft benötigen. Bei ihren Besuchen im Elisabeth-Hospiz haben die Lohmarer Funken schon häufig bewiesen, dass sie begeisterte Karnevalisten sind und sich andererseits mit ganzem Herzen und vollem Einsatz für den guten Zweck engagieren.

Der Mehrgenerationenchor „Grenzenlos“ trat im Hospizgarten auf

„Ich wor en stolzer Römer,“ … 4 Jahre alt, Carl das jüngste Mitglied des Chors „Grenzenlos“ schmetterte den „Stammbaum“ der Black Fööss in den Hospizgarten.

Das Wetter spielte mit, und somit war eine perfekte Voraussetzung für ein sommerliches Konzert des Troisdorfer Mehrgenerationen-Chors gegeben. Gäste, Angehörige und Teammitglieder konnten von den Logenplätzen auf den Balkonen, dem Freiluftkonzert im Hospizgarten folgen.

Für den ersten Teil ihrer Darbietung hatte der Chor besinnliche Musikstücke ausgewählt. „May the Lord send Angels“, einige andere Gospels und „Can you feel the love tonight?“ aus dem Musical König der Löwen.

Man merkte bei allen Liedern mit wieviel Freude der noch „junge“ Chor (er besteht erst seit 2 Jahre), bei der „Sache“ ist.

Im zweiten Teil des Konzerts konnten dann die „Stääne“ der kölschen Musikgruppe „Klüngelköpp“ am Himmel funkeln.  Mehrere Generationen Sänger lieferten einen stimmungsvollen Sound. Bei den weiteren Liedern von den Bläck Föss wurde Carl von Elisabeth (6 Jahre) und Pia (9 Jahre) unterstützt.

Die Zuhörer dankten den Mitwirkenden durch einen lebhaften Applaus.

Wir hoffen natürlich, dass der Chor einen solchen Auftritt wiederholen kann und dem Elisabeth-Hospiz weiter verbunden bleibt.

Zum Abschluss besichtigten Mitglieder des Chors unser Hospiz und waren beeindruckt von der Arbeit des Teams und der Einrichtung des Hauses. Besonders der Raum der Stille regte sofort die Phantasie einiger Sänger an… „hier müsste man doch….. einmal Singen!“

Der Pianist Konstantin Kopenhagen zu Besuch im Elisabeth-Hospiz

Im Rahmen der der Veranstaltungsreihe „Kultur im Hospiz“ hatten wir am vergangenen Sonntag den Sankt Augustiner Pianist und Musiker Konstantin Kopenhagen zu einem Konzert in unserem Raum der Stille zu Gast. In der besonderen Atmosphäre und Akustik des Raumes haben sich unsere Hospizgäste und Besucher ganz den „Melodien zum Träumen“ hingegeben, die Konstantin Kopenhagen auf seinem Klavier gespielt hat. Die von ihm selbst komponierten Stücke spiegeln seine eigenen Erlebnisse wider, die er in den verschiedensten Situationen des Alltags gesammelt hat. Es war ein rundherum gelungener Auftritt, der begeistert hat. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit Konstantin Kopenhagen zur Adventszeit im Elisabeth-Hospiz.

Das neue Insektenhotel im Hospizgarten

Roswitha hat vor vielen Jahren als Pflegekraft in unserem Haus gearbeitet und ist am Anfang des Jahres verstorben. Sie hat Ihrer Familie den Wunsch mit auf den Weg gegeben, dass die Kondolenzspenden zu Ihrer Bestattung für die Aufstellung eines großen Insektenhotels im Garten des Elisabeth-Hospizes verwendet werden sollen.

Ihr Ehemann Walter hat diesen Wunsch jetzt mit großem Engagement umgesetzt. Seine guten Kontakte zur Arbeitstherapie Holz der Siegburger Justizvollzugsanstalt hat zu den richtigen Fachleuten geführt, die bereits über große Erfahrung mit dem Bau und der naturnahen Ausstattung von Insektenhotels verfügen. So wurde in den letzten Wochen der „Rohbau“ in der Siegburger Holzwerkstatt vorbereitet.

Für den Aus- und Aufbau sowie die Gestaltung des Hotels haben wir natürlich auch Fachleute engagiert; über 40 Kinder aus der Kindertagesstätte Lohmar-Breidt haben mit Ihren Erzieherinnen an drei Projekttagen im Hospizgarten für die kreative Umsetzung gesorgt. Unter liebevoller und fachkundiger Anleitung von Herrn Jürgen Schmidt und Andrej Miller von der Arbeitstherapie Holz der JVA Siegburg wurde am ersten Projekttag im nahen Wald das passende Material gesammelt. Am zweiten Tag wurden die verschiedenen Einrichtungselemente für die unterschiedlichsten Insektenarten gebaut. Am letzten Projekttag wurde das Insektenhotel dann ausgestattet und detailreich dekoriert.

Zum Abschluss haben wir mit allen fleißigen Helfern bei schönstem Sonnenschein im Hospizgarten gegrillt und sind sehr stolz auf das wundervolle Ergebnis.

Das Insektenhotel ist eine bleibende Erinnerung an Roswitha. Unsere Hospizgäste und das Team vom Elisabeth-Hospiz haben drei wundervolle Tage mit den Kindern erleben dürfen. Wir bedanken uns herzlich bei Walter Kühn, der dieses großartige Projekt möglich gemacht hat sowie bei der Justizvollzugsanstalt Siegburg. Das außergewöhnliche Engagement von Jürgen Schmid und Andrej Miller von der Arbeitstherapie Holz der JVA Siegburg hat uns große Freude bereitet. Herzlichen Dank sagen wir auch den Kindern von der Kindertagesstätte Breidt und ihren Erzieherinnen, die wir sehr gerne zu Gast hatten.

Das Insektenhotel Roswitha befindet sich im neuen Hospizgarten hinter dem Gebäude und kann jederzeit gerne besichtigt werden.

 

Das Maifest – Eine schöne Tradition im Elisabeth-Hospiz

Traditionell brennen in der Nacht zum 1. Mai überall im bergischen Land die Maifeuer; sie vertreiben die kalten Geister des Winters und begrüßen den ersehnten Frühling. Und traditionell pflanzen wir in unserem Hospiz am Maifeiertag ein weißes Rosenstöckchen, das aus spiritueller Sicht ebenfalls Abschied und Neubeginn symbolisiert. 

Viele unserer Gäste und Angehörigen sind unserer Einladung am letzten Apriltag gefolgt. Es wurde ein fröhliches, sonniges Fest für alle. Das Maifeuer wurde im Hospizgarten entzündet und bei Frühlingsgedichten,  Gitarrenklang und Liedern wurde wurde der Wonnemonat Mai fröhlich begrüßt. Unser Küchenteam hat alle Gäste mit leckeren Würstchen vom Grill und frischen Salaten verwöhnt. 

Wir danken allen, die zu dieser schönen Veranstaltung beigetragen haben. Besonderer Dank gilt unserer Seelsorgerin Anke Goldberg und Uta Rahn, die sich auch im Vorstand des Freundeskreis Elisabeth-Hospiz engagiert. Anke und Uta haben unseren Hospizgästen als Überraschung am Abend einen kleinen, geschmückten Maibaum vor jedes Gästezimmer gestellt. Die Überraschung am Morgen des 1. Mai war entsprechend groß.

 

(Foto: Dirk Bellmann)

Besuch im Hospiz nach dem 1. Bikergottesdienst

Am 04. Mai fand erstmalig ein Gottesdienst für Motorradfahrer in der evangelischen Dorfkirche Seelscheid statt. Bei der nachfolgenden, gemeinsamen Ausfahrt war der erste  Zwischenstopp  das Elisabeth-Hospiz. Rund 20 Motorradfahrer fanden sich zu einer Tasse Kaffee bei uns ein. Pfarrer Albi Roebke nahm die Botschaft des Gottesdienstes  „Ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein“ auf und würdigte unsere Hospizarbeit als einen Segen für die Region. Über diese Wertschätzung und den freundlichen Besuch der Motorradfahrer haben wir uns sehr gefreut. 

(Foto: Dirk Bellmann)

Unser Projekt „Nachhaltigkeit“ schreitet voran

Unser Vorhaben, das Elisabeth-Hospiz so nachhaltig wie möglich zu betreiben, kommt deutlich voran. Aktuell erfolgt die Installation einer sehr leistungsfähigen Photovoltaik-Anlage auf dem gesamten Dach unseres Neubaus. Ergänzt durch Speichermodule können wir schon in Kürze einen großen Teil unseres Stromverbrauchs durch umweltfreundliche Sonnenenergie abdecken. Wir werden unser Projekt „Nachhaltigkeit“ weiter vorantreiben, um einen Beitrag zur Rettung unseres Planeten zu leisten.

Wir bedanken uns herzlich für die bereits eingegangenen Spenden für dieses Projekt. Wenn Sie unser Projekt „Nachhaltigkeit“ unterstützen möchten, finden Sie auf dieser Seite die Möglichkeit für eine Spende. 

 

Hospiz Aktuell Frühjahr 2024

Lesen Sie hier unseren neuen  „Hospiz aktuell- Newsletter“. Erfahren Sie mehr über unser tägliche Arbeit und unsere neue Veranstaltungsreihe „Kultur im Hospiz“, die wir am 24.03.2024 mit der Vernissage des Künstlers Giovanni Vetere starten.  Viel Spaß beim Lesen!

Unsere Gäste, ihre Angehörigen, unsere Mitglieder und Unterstützer, Interessierte und alle, die unserem Haus und Anliegen verbunden sind, werden wir in Zukunft unter dem Logo Kultur im Hospiz einladen. Zu Buchlesungen, Musik- und Theateraufführungen, Vernissagen u.v.m.

Auftakt dieser Veranstaltungsreihe ist die Ausstellung des Eitorfer Künstlers Giovanni Vetere, der seine Werke im Elisabeth-Hospiz ausstellt.

Wir laden Sie herzlich zur Vernissage am 24. März 2024 von 11:00 – 17:00 h in unsere Räume ein. 

Nähere Informationen zur Ausstellung und weitere Veranstaltungstermine finden sind unter der Rubrik Kultur im Hospiz zu finden, die am oberen Bildrand zu finden ist.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Foto: v.l.: Norbert Sobisch, Ewald Schweinert und Angelika Fritsche (Dorfgemeinschaft Scherpemich) und Dirk Bellmann (Geschäftsführer Elisabeth-Hospiz)

 

Winterzauber in Scherpemich hieß es auch im Advent 2023. Die Dorfgemeinschaft Scherpemich e.V. hatte traditionell wieder zu ihrer geselligen und stimmungsvollen Vorweihnachtsveranstaltung eingeladen. Aus dem Winterzauber wurde für das Elisabeth-Hospiz ein wahrer Spendenzauber. Die Organisatoren der Dorfgemeinschaft hatten im Rahmen der Veranstaltung einen Flohmarkt geplant und entschieden, die Einnahmen an das Elisabeth-Hospiz zu spenden. Angelika Fritsche von der Dorfgemeinschaft nahm den Verkauf in die Hand und konnte trotz Sturmböen und Regen die meisten Artikel an den Mann und die Frau bringen. Die Einnahmen wurden vom Vorstand der Scherpemicher Dorfgemeinschaft noch einmal auf einen Spendenbetrag von 400,00 € aufgestockt.

Wir haben eine gute Vorstellung davon, wieviel Aufwand es bedeutet, eine Veranstaltung wie den „Winterzauber“ auf die Beine zu stellen. Die Einnahmen aus dieser Veranstaltung könnte die Dorfgemeinschaft sicher gut selbst gebrauchen, um das Dorfhaus in Scherpenmich und die umliegende Garten- und Spielplatzanlage zu unterhalten. Vor diesem Hintergrund sind wir für diese großzügige Spende besonders dankbar. Es ist für unsere tägliche Arbeit ein großer Antrieb zu erfahren, dass die Menschen in Scherpemich unsere Arbeit im Elisabeth-Hospiz so wertschätzen und sich persönlich dafür engagieren.

Auch bei der persönlichen Spendenübergabe im Dorfhaus war das Interesse am Elisabeth-Hospiz groß. Geschäftsführer Dirk Bellmann konnte in geselliger Runde viele Fragen zum Alltag im Hospiz beantworten. Wir sind für die freundschaftliche Verbindung mit der Dorfgemeinschaft Scherpemich sehr dankbar.