Besuch der 4. Klasse der Aggertalgrundschule Lohmar-Donrath
Eine besonders schöne Erfahrung machten wir am 27.05 bei einem Besuch der Aggertalgrundschule Lohmar-Donrath. Siebzehn Schülerinnen und Schüler im Alter von 10 Jahren besuchten gemeinsam mit der Klassen- und Religionslehrerin unser Hospiz. Veranschlagt für diesen Besuch waren 90 Minuten. Die Schülerinnen und Schüler zeigten ein außerordentliches Interesse an der Hospizarbeit und stellten sehr konzentriert viele Fragen. Dieses Interesse war nicht allein der schulischen Vorbereitung auf diesen Besuch geschuldet, sondern entsprang einem persönlichen tiefen Wissensdurst der Schülerinnen und Schüler. Ohne Probleme hätte der Besuch weitere 60 Minuten dauern können, so intensiv war der Austausch. Edgar Drückes stellte bei einem Rundgang die gemütlichen und wohnlichen Räumlichkeiten des Hospizes und den Raum der Stille vor. Die Schülerinnen und Schüler nutzen die Gelegenheit und entzündeten spontan eine Kerze für die Gäste des Hospizes. Besonders bewundert wurde der schöne Hospizgarten mit den vielen verschiedenen Pflanzen, dem Koi-Teich und dem 42 m langen Bachlauf. Eine sehr berührende Geste der Schülerinnen und Schüler waren Geschenke für die Gäste in Form von selbstgebastelten Grußkarten. Diese enthielten gute Wünsche für die Lebenszeit unserer Gäste im Hospiz. Dem Gesamtteam wurden als Wertschätzung und Stärkung mehrere Pakete Toffifee übergeben. Am Ende des Besuches äußerten die Lehrerinnen den Wunsch, regelmäßiger mit Schulklassen zu einem Hospizbesuch zu kommen. Das Team des Hospizes würde sich darüber sehr freuen.
Seit vielen Jahren ist es in unserem Elisabeth-Hospiz ein schöner Brauch, dass wir im Mai eines jeden Jahres ein Maifest mit unseren Gästen, Angehörigen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiern. Dabei steht das Fest stets unter einem hoffnungsvollen Motto. In diesem Jahr unter „Frühlingserfahren, Rosenstöckchen und Hoffnung“. Musikalisch wurde der Nachmittag durch den Siegburger Madrigalchor und durch unsere ehrenamtliche Helferin, Uta begleitet. Bekannte Lieder wie „Komm lieber Mai und Mache“, „Ich lieb den Frühling“, „The Rose“ und viele andere erfreuten die Gemüter. Trotz der feuchten Witterung ließ die Musik Frühlingsgefühle erwachen. Passende Texte und Gedichte wurden von unserer Ehrenamtlichen, Sabine vorgetragen.
Eine besondere Atmosphäre bekam das Fest durch den Aspekt der Hoffnung, der immer Teil des jeweiligen Mottos ist. Dabei wurde auf das Zitat von Martin Luther „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ zurückgegriffen. Gleichzeitig diente es der Einführung in das Pflanzen des Rosenstöckchens, das von zwei lieben Hospizgästen übernommen wurde. Das Pflanzen selbst steht dabei für das Vertrauen und die Hoffnung in Gott und in die Zukunft – selbst in düsteren Zeiten unseres Lebens und auch über unser irdisches Leben hinaus.
Auf Wunsch unserer Hospizgäste wurde zum Abschluss gemeinsam „Über den Wolken“ von Reinhard Mey gesungen. Für das leibliche Wohl standen im Wohnzimmer Kaffee und Kuchen bereit. Alle erlebten eine Feier, die die Herzen berührte und den Geist mit Hoffnung erfüllte. Ein Nachmittag, der Labsal für Körper, Geist und Seele war.
Die hochkarätige Kunstausstellung mit Skulpturen und Gemälden aus zwei Generationen der rheinischen Künstlerfamilie Oellers hat viele Kunstfreunde ins Elisabeth-Hospiz nach Lohmar-Deesem gelockt. Dabei fanden mehrere Marmorskulpturen und Ölgemälde sowie Grafiken neue Besitzer – und einen Großteil der Verkaufspreise spendet die Familie Oellers an das gemeinnützige Hospiz. Mit einer gutbesuchten Finissage endete nun die Ausstellung.
Die an der Düsseldorfer Kunstakademie ausgebildete Malerin Edith Oellers verriet dabei interessante Details aus den Künstlerkarrieren ihrer Eltern. So gelang es ihrem Vater Günther Oellers (1925-2011), als Kunststudent kurz nach dem Krieg im Pariser Atelier des legendären Bildhauers Constantin Brancusi mitzuwirken, der ihn künstlerisch stark beeinflusste. Oellers gehörte später mit seinen Freunden Joseph Beuys und Heinrich Böll 1972 zu den Gründern der „Freien Internationalen Universität für Kreativität und interdisziplinäre Forschung“ in Düsseldorf.
Die enge Freundschaft ihrer Eltern mit dem Literatur-Nobelpreisträger kam auch der jungen Kunststudentin Edith zugute, als sie mit ihrer Mutter Edith Oellers-Teuber (1923-2015) in Bölls irischem Ferienhaus in den 70er Jahren einen längeren Studienaufenthalt verbrachte. Eine Reise mit Hindernissen: Weil ihr VW-Käfer auf dem Weg zur Fähre in Frankreich einen Motorschaden hatte, mussten die beiden Künstlerinnen ihre Staffeleien und Leinwände zurücklassen und konnten nur mit Skizzenblöcken und Malstiften weiterreisen. So schuf die Mutter eine vielgerühmte Grafikserie, von der nun etliche Exemplare zugunsten des Hospizes verkauft werden konnten.
Bei einem Rundgang im Garten des Hospizes erläuterte Oellers einige Skulpturen ihres Vaters, die nun als Geschenk der Künstlerfamilie dauerhaft in Lohmar-Deesem zu sehen sind. Zu den berühmtesten Werken des Bildhauers Günther Oellers gehören die „Steine der Singenden“, große Klangskulpturen aus Eifel-Basaltlava, die 1998 im Kölner Dom anlässlich des 800-jährigen Jubiläums erklungen sind. Einer dieser Klangsteine ist nun ebenso im Garten des Hospizes zu sehen wie der „Aufsteigende Jubel“ aus strahlend weißem Carrara-Marmor. Oellers‘ Bronze „Der große Konvent“ wurde für das Bonner Bundeskanzleramt angekauft, seine Marmorskulptur „Fähre der Zeit“ stand als Leihgabe in Helmut Kohls Kanzlerbüro.
3 mal 20 Jahre und 5 mal 10 Jahre…8 Dienstjubiläen wurden heute gefeiert!
Ein ganz wichtiger Grund für das hohe Ansehen, das das Elisabeth-Hospiz genießt, ist die Tatsache, dass wir so viele langjährig treue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben. Heute gab es gleich acht Dienstjubiläen zu feiern! Petra Mönch, Sonia Schmitz und Rita Usdowski feierten ihr 20-jähriges und Karola Bleyen, Anke Goldberg, Karin Herzog, Lausanne Kessler und Rebecca Schmickler feierten ihr 10-jähriges Dienstjubiläum. Hospizleiter Edgar Drückes und Verwaltungsleiter Dirk Bellmann ehrten die Jubilarinnen und hatten für jede einige individuelle Anekdoten und Dankesworte parat. Jede bekam eine spezielle Torte und einen Gutschein. Beides hatte unsere stellvertretende Pflegedienstleiterin Kathrin Hönscheid wie so oft mit viel Liebe und Kreativität entworfen. Allen noch einmal herzlichen Glückwunsch und ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für die wundervolle Arbeit, die ihr Tag für Tag für unsere Gäste und deren Angehörige leistet. Ihr seid toll!
Regelmäßige Ausflüge mit unseren Gästen gehören im Elisabeth-Hospiz schon immer unbedingt dazu und sind eine willkommene Abwechslung im Hospizalltag. Für ein paar Stunden lässt sich dann auch oft die Last der schweren Erkrankungen ein wenig mildern und die schönen Seiten des Lebens treten wieder in den Vordergrund.
Unsere stellvertretene Pflegedienstleiterin Kathrin Hönscheid plant diese Ausflüge regelmäßig mit großem Engagement und man merkt ihr einfach an, dass Sie große Freude daran hat, unseren Hospizgästen immer wieder etwas Schönes zu bieten.
Vor einigen Tagen ging es bei strahlendem Sonnenschein zum Erlebnisbauernhof Gertrudenhof nach Hürth. Auf dem weitläufigen Gelände ging es mit der ganzen Gruppe auf Entdeckungstour. Umgeben von blühenden Frühlingsblumen und vielfältigen Dekorationen im Osterpark war die Vorfreude auf das Frühjahr und die kommende Osterzeit allen deutlich anzusehen.
Natürlich war auch die Einkehr zum gemeinsamen Mittagessen auf dem Erlebnisgelände ein willkommener Programmpunkt. Gut gestärkt ging es dann am Nachmittag wieder auf den Heimweg Richtung Deesem.
Möglich sind die abwechslungsreichen Ausflüge mit unsern Hospizgästen durch den unermüdlichen Einsatz unserer Pflegkräfte, die diese Aktivitäten neben ihrer täglichen Arbeit möglich machen. Für unsere Hospizgäste entstehen für die Ausflüge keine Kosten. Nur durch die Spenden unserer vielen Unterstützer können wir ein derartiges Freizeitprogramm ermöglichen. Der Freundeskreis Elisabeth-Hopsiz e.V., unser gemeinnütziger Träger, engagiert sich täglich ehrenamtlich dafür, dass die Mittel aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen zur Verfügung stehen und unseren Hospizgästen unmittelbar und in vielfältiger Weise zugutekommen.
Seine persönliche Wertschätzung für die Arbeit im Elisabeth-Hospiz und das hervorragende Abschneiden im letztjährigen Wettbewerb um die beliebtesten Pflegeprofis in Deutschland brachte Landrat Sebastian Schuster bei seinem kürzlichen Besuch im Elisabeth-Hospiz zum Ausdruck. In Begleitung der Dezernentin für Soziales und Gesundheit, Ursula Thiel und Andreas Grünhage, der dem Sozialamt des Rhein-Sieg-Kreises vorsteht, gab es einen regen Austausch mit zahlreichen Kolleginnen und Kollegen aus dem Pflege- und Leitungsteam bei Kaffee und Kuchen.
Beim anschließenden Rundgang durch das Haus konnte der Landrat und sein Führungsteam einen guten Eindruck über die stetige Entwicklung im Elisabeth-Hospiz gewinnen. Auch die hohen Investitionen zum nachhaltigen Betrieb des Hauses in Form einer weiteren Wärmepumpe und der groß dimensionierten Photovoltaikanlage hinterließen einen sehr positiven Eindruck. Landrat Schuster bedankte sich beim gesamten Team für die wertvolle Arbeit, die im Elisabeth-Hospiz Tag für Tag geleistet wird.
An der Feierstunde zum Landessieg der beliebtesten Pflegeprofis Deutschlands im Oktober des letzten Jahres konnte Landrat Sebastian Schuster aus terminlichen Gründen leider nicht persönlich teilnehmen. Das Pflegeteam vom Elisabeth-Hospiz wurde an diesem Tag als Landessieger im Wettbewerb um die beliebtesten Pflegeprofis in NRW geehrt. Durchgeführt wurde die Abstimmung vom Verband der Privaten Krankenversicherung, der mit diesem Wettbewerb die herausfordernde Arbeit der Pflegekräfte in Deutschland in den Fokus rücken möchte.
Im anschließenden Bundeswettbewerb, der unter den jeweiligen Landessiegern bestritten wurde, konnte das Pflegeteam vom Elisabeth-Hospiz den dritten Platz erreichen. Diese besondere Auszeichnung ist eine große Wertschätzung für die tägliche Arbeit im Elisabeth-Hospiz und erfüllt alle Mitarbeitenden mir großem Stolz.
Überraschend, da noch aus der Adventszeit 2025, spendete der Bergische Männerchor Mohlscheid dem Elisabeth-Hospiz am 6.3. den schönen Betrag von 400,– €. Möglich wurde diese Spende durch das Weihnachtskonzert des Chores in der Dorfkirche Sankt Josef in Hetzenholz (bei Much) am 4. Advent. Nach Abzug aller Kosten verblieb ein Erlös von 800,– €, der zwei gemeinnützigen Organisationen zugutekam. Nach einer Hausführung und einem gemeinsamen Austausch nahm Edgar Drückes mit großer Freude den symbolischen Scheck entgegen. Auch das Angebot des Chorvorsitzenden, im Sommer 2026 im Hospizgarten des Elisabeth-Hospizes aufzutreten, wurde sehr gerne angenommen.
Der Bergische Männerchor Mohlscheid, gegründet 1933, besteht aus zwanzig Sängern. Geleitet wird er von Ulrich Röttig. Übergeben wurde der symbolische Scheck von Dieter Oberdörster, dem Chorvorsitzenden und von Klaus Mathia, einem Chromitglied. Im Namen des gesamten Teams bedankte sich Edgar Drückes für die großartige Unterstützung der Hospizarbeit im Elisabeth-Hospiz.
Foto: Spendenübergabe im Elisabeth-Hospiz
Bereits zum dreißigsten Mal veranstaltete die Algerter Dorfgemeinschaft am Vorabend des 2. Advent den einzigartigen, traditionellen Nikolausmarkt mit einer ganz besonderen Atmosphäre. Im Laufe der Jahre nahm die Anzahl der Besucherinnen und Besucher stetig zu – darunter sind in jedem Jahr stets um die 200 Kinder, die alle vom Nikolaus persönlich beschenkt werden.
In diesem Jahr wurde ein aus dem Kuchenverkauf erwirtschafteter Teilerlös von 200,– Euro dem Elisabeth-Hospiz gespendet. Die Hospizgemeinschaft des Elisabeth-Hospizes bedankt sich bei den Algerter Bürgerinnen und Bürgern ganz herzlich für das tolle Engagement zu Gunsten des Hospizes. Seit Jahren ist die Dorfgemeinschaft Algert freundschaftlich mit dem Hospiz verbunden. Das Hospiz ist auch hier, wie überhaupt im Lohmarer Stadtgebiet, bestens integriert.
Foto: Spendenübergabe im Elisabeth-Hospiz: Michael Langen, Edgar Drückes und Dieter Urban
Die Nachbarschaft „rund-ums-Leienkreuz“ (das „Leienkreuz“ ist ein Teil von Seelscheid) hat unserem Hospiz am 2.1.2026 eine große Freude gemacht. Vierzehn „Leiendeckerinnen“ und „Leiendecker“ überreichten dem Hospiz eine Spende über 600,– €.
Hintergrund der Spende sind die in der Adventszeit täglich stattfindenden Treffen zum gemeinschaftlichen Singen von Adventsliedern. Dabei trifft sich die Gemeinschaft immer vor einem anderen Haus des „Leienkreuzes“.
Nach dem Singen wird Glühwein und Punsch angeboten und es wird ein Hut herumgereicht, um Spenden für eine gemeinnützige Organisation zu sammeln. Die in der Adventszeit 2025 gesammelten Spenden über 600,– € wurden dem Elisabeth-Hospiz überbracht.
Edgar Drückes bedankte sich im Namen der Hospizgemeinschaft ganz herzlich für diese großzügige Spende. Bei einem Hospizrundgang konnten alle einen Einblick in die Hospizarbeit bekommen. Die Gruppe erwähnte mehrfach die heimelige und häusliche Atmosphäre des Hospizes und erwähnte, dass man sich in dieser wirklich geborgen fühlen könne.
Zum Abschluss sang die Besuchergruppe noch die beiden Lieder „Möge die Straße“ (ein irisches Segenslied) und „Tragt in die Welt nun ein Licht“ (ein Adventslied).
Foto: Spendenübergabe der Nachbarschaft vom Leienkreuz vor dem Elisabeth-Hospiz.
Am 4. Januar 2026 erfreute uns der Madrigalchor Siegburg unter der Leitung von Radegund Ebus mit einem Weihnachts-Chorkonzert der besonderen Art. Der Inhalt des Gesangprogramms bestand aus internationalen Weihnachtsliedern. Wer nunmehr an die bekannten amerikanischen, südamerikanischen oder spanischen Weihnachtslieder denkt, liegt falsch. Es waren Weihnachtslieder, die in unseren Breiten keine große Bekanntheit erlangt haben.
Ausgesprochen schöne, fröhliche und überwiegend sehr lebendige Lieder wurden gesungen. Unsere Gäste und Angehörigen, aber auch unser Hospizteam war begeistert von der Auswahl der Lieder. Im großen Wohnzimmer des Hospizes entstand eine ausgesprochen schöne Stimmung.
Sowohl in der evangelischen als auch in der katholischen Kirche endet Weihnachten am 6. Januar. Im Katholischen mit dem Dreikönigstag und im Evangelischen mit dem Epiphanias Fest. Auch aus diesem Grunde passte das Weihnachts-Chorkonzert am 4. Januar noch wunderbar in die Zeit.
Die Hospizgemeinschaft dankt dem Madrigalchor Siegburg herzlich für die wunderbaren Lieder und den sehr schönen Sonntagnachmittag.
Foto: Auftritt des Madrigalchores im Elisabeth-Hospiz