Seit vielen Jahren ist es in unserem Elisabeth-Hospiz ein schöner Brauch, dass wir im Mai eines jeden Jahres ein Maifest mit unseren Gästen, Angehörigen und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern feiern. Dabei steht das Fest stets unter einem hoffnungsvollen Motto. In diesem Jahr unter „Frühlingserfahren, Rosenstöckchen und Hoffnung“. Musikalisch wurde der Nachmittag durch den Siegburger Madrigalchor und durch unsere ehrenamtliche Helferin, Uta begleitet. Bekannte Lieder wie „Komm lieber Mai und Mache“, „Ich lieb den Frühling“, „The Rose“ und viele andere erfreuten die Gemüter. Trotz der feuchten Witterung ließ die Musik Frühlingsgefühle erwachen. Passende Texte und Gedichte wurden von unserer Ehrenamtlichen, Sabine vorgetragen.
Eine besondere Atmosphäre bekam das Fest durch den Aspekt der Hoffnung, der immer Teil des jeweiligen Mottos ist. Dabei wurde auf das Zitat von Martin Luther „Wenn ich wüsste, dass morgen die Welt unterginge, würde ich heute noch ein Apfelbäumchen pflanzen“ zurückgegriffen. Gleichzeitig diente es der Einführung in das Pflanzen des Rosenstöckchens, das von zwei lieben Hospizgästen übernommen wurde. Das Pflanzen selbst steht dabei für das Vertrauen und die Hoffnung in Gott und in die Zukunft – selbst in düsteren Zeiten unseres Lebens und auch über unser irdisches Leben hinaus.
Auf Wunsch unserer Hospizgäste wurde zum Abschluss gemeinsam „Über den Wolken“ von Reinhard Mey gesungen. Für das leibliche Wohl standen im Wohnzimmer Kaffee und Kuchen bereit. Alle erlebten eine Feier, die die Herzen berührte und den Geist mit Hoffnung erfüllte. Ein Nachmittag, der Labsal für Körper, Geist und Seele war.