Mi vida al final de la vida (Mein Leben am Ende des Lebens)
(Leitspruch des Casa de Acogida „Sor Maria Catalina“)
Durch einen Kontakt zu Pater Michael Heinz von den Steyler Missionaren, der seit vielen Jahren für seinen Orden in Bolivien arbeitet, erfuhren wir, dass unter seiner Mitwirkung das erste Hospiz in Bolivien eröffnet werden konnte: Casa de Acogida „Sor Maria Catalina“ in der bolivianischen Stadt Sucre. Sie hat 350.000 Einwohner, liegt am Rande des Amazonasgebiets, auf einer Höhe von 2700 m Höhe und ca. 1.000 Kilometer südlich der Hauptstadt La Paz.
Die Schwestern des spanischen Missionsordens Siervas de Maria betreiben das Hospiz seit 2019, doch nun ist ihre Arbeit durch aktuelle politische Entwicklungen in Gefahr geraten. Im Vorstand des Freundeskreises Elisabeth-Hospiz hat uns diese Information sehr berührt. Es gelang uns, einen Kontakt zur leitenden Schwester des Hospizes in Sucre, Schwester Loreto Casado zu knüpfen. Sie hat uns viele Informationen über die Arbeit in Bolivien gesendet, die wir gerne mit Ihnen teilen möchten. Dazu unten mehr. Das Engagement der Schwestern hat uns tief bewegt und wir möchten versuchen, das Hospiz in Sucre zu unterstützen.
Bolivien ist das ärmste Land Südamerikas mit einer Inflationsrate von ca. 25 %. Aktuelle politische Entscheidungen in den USA und Argentinien – aus diesen Ländern hatten zwei Spender die Personalkosten teilweise übernommen, haben schwerwiegende Folgen für das Hospiz Casa de Acogida. Diese Spender hatten bisher zwei Krankenschwestern-Stellen finanziert. Diese Unterstützung wird aber zum Ende des Jahres eingestellt. Die Schwestern wissen nicht, wie es weitergehen soll. Der Arbeitsplatz einer Krankenschwester kostet, für uns unvorstellbar, nur 450 Euro im Monat. Ihre Weiterbeschäftigung für ein ganzes Jahr könnte also schon mit rund 5.000 Euro gesichert werden.
Wir dürfen ihre Mitgliedsbeiträge, Spenden und sonstigen Zuwendungen ausschließlich für unser Elisabeth-Hospiz verwenden. Deshalb können wir das Hospiz in Bolivien nicht direkt als Freundeskreis finanziell unterstützen. Aber mit ihrer Unterstützung wollen wir versuchen zu helfen.
Pater Michael Heinz hat auf unsere Bitte hin ein spezielles Konto bei der Steyler Ethik Bank eingerichtet. Er wird persönlich alle eingehenden Spenden den Schwestern in Sucre in unserem Namen übergeben. Damit ist die Verwendung der Mittel im Hospiz Casa de Acogida sichergestellt.
Bitte helfen Sie dem Hospiz Casa de Acogida mit der Überweisung ihrer Spende auf das Konto:
Kontoinhaber: Steyler Mission
IBAN: DE77 3862 1500 0000 0110 09
BIC: GENODED1STB (Steyler Ethik Bank, St. Augustin)
Stichwort: „Hospiz Sucre/ P. M. Heinz“
Wenn Sie eine Spendenbescheinigung benötigen, geben Sie bitte ihre Postadresse an oder sagen Sie uns Bescheid, damit wir dies für Sie organisieren.
Durch ihre wunderbare und regelmäßige Unterstützung haben wir im Elisabeth-Hospiz die Möglichkeit, unsere Gäste und deren Familien sehr gut versorgen und betreuen zu können. Welch ein riesiger Unterschied zu den Verhältnissen in Bolivien. Lassen Sie uns bitte gemeinsam die Situation im Hospiz Casa de Acogida etwas verbessern helfen. Ganz herzlichen Dank.
Für den Vorstand des Freundeskreises
Heijo Hauser
Vorstandsvorsitzender
Walter Linnartz
Schriftführer
Mehr Informationen über das Hospiz in der bolivianischen Stadt Sucre (PDF 1,2 MB)